Ernst Cassirer
Philosophie der symbolischen Formen II: Das mythische Denken
Herausgegeben von Birgit Recki. Text und Anmerkungen bearbeitet von Claus Rosenkranz.
PhB 608. 2010. XVI, 339 Seiten.
978-3-7873-1954-1. Kartoniert 22.90
Die dreibändige "Philosophie der symbolischen Formen" ist das herausragende Werk, in dem Cassirer die Transformation der traditionellen Transzendentalphilosophie zur Kulturphilosophie vollzog. An die Stelle des rein rationalen Erkennens, dem in der Philosophie der Neuzeit immer ein Primat zukam, tritt die Pluralität von symbolischen Formen, in denen sich jeweils eine spezifische Spontaneität des menschlichen Geistes bekundet.
Der zweite Teil der "Philosophie der symbolischen Formen" beschäftigt sich mit der philosophischen Analyse der Form des Mythos vom Standpunkt des Systems der geistigen Ausdrucksformen aus. Die Strukturbetrachtung zielt auf eine Bestimmung sowohl des eigentümlichen Sinnes als auch der Grenze dieser Form. Im Gegensatz zu dem verbreiteten Vorurteil der objektiven Nichtigkeit und somit Irrelevanz für die Philosophie kommt dem Mythos nach Cassirer eine besondere Bedeutung zu, wenn man sich die "Genesis der Grundformen der geistigen Kultur" vor Augen führt.
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Inhalt: Einleitung: Das Problem einer "Philosophie der Mythologie". 1. Der Mythos als Denkform 2. Der Mythos als Anschauungsform. Aufbau und Gliederung der räumlich-zeitlichen Welt im mythischen Bewußtsein. 3. Der Mythos als Lebensform. Entdeckung und Bestimmung der subjektiven Wirklichkeit im mythischen Bewußtsein. 4. Die Dialektik des mythischen Bewußtseins.
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