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Enzyklopädie Philosophie

Herausgegeben von Hans Jörg Sandkühler unter Mitarbeit von Dagmar Borchers, Arnim Regenbogen, Volker Schürmann und Pirmin Stekeler-Weithofer.
2010. 3.152 Seiten. Drei Bände (Format 18,5 x 27,5 cm) im Schuber und eine CD-ROM. Subs.-Preis bis 31. Dezember 2010, danach 348.00.
978-3-7873-1999-2. Halbleder 278.00
(Erscheint im September 2010)

Unter der Schirmherrschaft des Sektors Geistes- und Sozialwissenschaften der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO)

_Konzept
Nachdem vor zehn Jahren, ebenfalls herausgegeben von Hans Jörg Sandkühler, die erste "Enzyklopädie Philosophie" in zwei Bänden vorgelegt und positiv aufgenommen worden war, galt es, für die Neuausgabe eine Vielzahl neuer theoretischer Perspektiven und weitere Gegenstandsbereiche zu identifizieren und zu berücksichtigen, die seither in Theorie und Praxis zum Problem geworden sind. Dies machte neben der Überarbeitung und Ergänzung vorhandener Einträge die Aufnahme einer Fülle zusätzlicher Lemmata erforderlich, so dass die Liste der Stichwörter und Begriffe heute um die Hälfte umfangreicher ist als vor zehn Jahren und von den insgesamt rd. 350 Autorinnen und Autoren mehr als 100 neu hinzugekommen sind.

_Inhalt
Die Erweiterung der Themenfelder führte insbesondere zu neuen Beiträgen zur analytischen Philosophie, zur angewandten Philosophie und angewandten Ethik, zur Rechtsphilosophie und Staatstheorie sowie zu diversen Schulen und Strömungen. Neue Beiträge widmen sich außerdem aktuellen sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Problemen. Als Stichworte seien z. B. genannt: Aggression, Gehirn und Geist, Gerechter Krieg, Globalisierung, Kulturrelativismus, Migration, Minderheitenrechte, Multikulturalismus, Nachhaltigkeit, Ökonomie / Wirtschaft, Rechte zukünftiger Generationen, Sterbehilfe, Transkulturalität, Weltstaat. Besondere Berücksichtigung fanden außerdem Themen, die den kulturellen Horizont Europas überschreiten, u. a. Philosophie und Buddhismus, Daoismus, Hinduismus, Islam, Konfuzianismus.

_Systematik
Die "Enzyklopädie Philosophie" ist dem Pluralismus begründeter philosophischer Theorien, den Prinzipien der Aufklärung und der Rationalität sowie einer engen Beziehung zwischen Philosophie und Wissenschaften verpflichtet. Ihr Ziel heißt, Orientierung im Denken zu ermöglichen. Was dieses Werk von anderen Wörterbüchern unterscheidet, ist zudem das enzyklopädische Konzept - die Einheit von Begriffsbestimmung, Systematik und Geschichte des philosophischen Denkens. Da Vollständigkeit nicht erreichbar ist, waren für die Aufnahme von Stichwörtern und Beiträgen Repräsentativität, Signifikanz und ein hohes Maß an Information ausschlaggebend.

_Anspruch
Die "Enzyklopädie Philosophie" tritt dabei nicht als Nachschlagewerk in der Manier herkömmlicher Konversationslexika auf, sondern mit dem Anspruch, Arbeitsmittel und Forschungsinstrument zu sein. Die alphabetisch geordneten Artikel zu den Themen und Themenfeldern der Philosophie der Gegenwart beschränken sich deswegen nicht auf Berichte über den Stand des Wissens, sondern bilden selber Beiträge zur weiteren Ausformung und Fortentwicklung unseres Wissens über diese Themen.

_Gestalt
Die Aufteilung auf drei Bände und das Lexikonformat ermöglichen eine bequeme Lektüre und angenehmes Arbeiten. Die Ausstattung ist hochwertig, der Halbleder- Einband mit geprägter Decke auf Haltbarkeit angelegt. Eine lesefreundliche Typographie, erstklassiger Druck auf alterungsbeständigem, nach FSC zertifiziertem Papier aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff sowie Fadenheftung sind selbstverständlich.


English ...

After the presentation of the first "Encyclopaedia of Philosophy" (Enzyklopädie Philosophie) in two volumes ten years ago, it has been important for the new edition to take into account a multitude of new theoretical perspectives and further subject areas. This required a revision and a supplementation of the existing articles as well as the inclusion of several additional entries. Today, the list of keywords and terms comprises about 650 articles from more than 350 authors.

The broadening of subject areas primarily resulted in new contributions in the fields of analytic philosophy, applied philosophy and ethics, legal philosophy and the theory of the state, and to several schools of thought. Other new articles deal with current social, political, economical and cultural problems. Also subjects going beyond the European cultural horizon - philosophy and Buddhism, Daoism, Hinduism, Islam, and Confucianism - have also been taken into particular consideration.